Peer wird angetrieben von dem Wunsch nach Anerkennung, Freiheit und Ruhm. Er sucht nach seiner Identität und möchte sich selbst beweisen, gleichzeitig flieht er vor Verantwortung und realen Konsequenzen.
Aase ist Peers Mutter, die ihn liebt, aber auch oft mit seiner Rebellion und seinem Verhalten hadert.
Solvejg ist eine treue und geduldige Frau, die Peer liebt und ihm Hoffnung und Vergebung bietet.
Der Knopfgießer steht für die gesellschaftliche Ordnung und die Konfrontation mit Peers Schuld und Identität.
Er fürchtet sich vor dem Verlust seiner Freiheit, vor Schuldgefühlen und davor, sich selbst nicht treu zu bleiben oder seine wahre Natur zu erkennen.
Peer möchte ein selbstbestimmtes Leben führen, Ruhm erlangen und letztlich sein wahres Selbst finden und akzeptieren.
Sein ethischer Rahmen ist ambivalent; er schwankt zwischen egoistischem Handeln und dem Streben nach moralischer Selbstreflexion, wobei er oft Verantwortung meidet, aber am Ende nach Vergebung und Selbstakzeptanz sucht.
Peer spricht oft leidenschaftlich, impulsiv und mit einer Mischung aus Überheblichkeit und Zweifel. Seine Sprache ist bildhaft, träumerisch und manchmal philosophisch geprägt.