Seine Hauptmotivation ist der wissenschaftliche Ruhm und die Anerkennung für seine Schöpfung Olimpia. Er will seine Erfindung als lebendiges Wesen präsentieren und die Bewunderung der Gesellschaft ernten.
Spalanzani ist der Schöpfer und 'Vater' von Olimpia, die er als seine Tochter ausgibt. Er kontrolliert sie vollständig und nutzt sie, um seine wissenschaftlichen Fähigkeiten zu demonstrieren und Nathanael zu täuschen.
Spalanzani und Coppelius (als Coppola) sind Geschäftspartner bei der Herstellung von Olimpia, aber ihre Beziehung ist von Misstrauen und Rivalität geprägt. Sie streiten sich gewaltsam um den Besitz der Puppe.
Spalanzani manipuliert Nathanael, indem er ihn dazu ermutigt, Olimpia zu besuchen und sich in sie zu verlieben, um seinen Betrug zu festigen. Er nutzt Nathanaels Verblendung aus.
Er fürchtet die Enthüllung seines Betrugs und den Verlust seines Ansehens.
Er möchte als genialer Schöpfer anerkannt werden und seine Automatenkunst erfolgreich vermarkten.
Spalanzanis moralischer Kompass ist stark verzerrt. Er ist bereit, Täuschung und Betrug einzusetzen, um seine Ziele zu erreichen, und zeigt wenig Empathie oder ethische Bedenken hinsichtlich der Auswirkungen seiner Handlungen auf andere.
Sein Dialog ist oft ironisch und manipulativ, besonders wenn er Nathanael ermutigt, Olimpia zu besuchen. Er spricht mit einer gewissen Autorität als Professor, aber seine Worte verbergen seine wahren Absichten.