Als Automat hat Olimpia keine eigenen Motivationen. Ihre 'Handlungen' sind das Ergebnis der Programmierung und der Erwartungen, die andere, insbesondere Nathanael, in sie projizieren.
Olimpia ist Spalanzanis Schöpfung und wird von ihm als seine Tochter ausgegeben. Er kontrolliert sie vollständig und nutzt sie, um seinen wissenschaftlichen Ruhm zu demonstrieren.
Nathanael verliebt sich leidenschaftlich in Olimpia, projiziert seine idealisierten Vorstellungen auf sie und sieht in ihr die perfekte Frau. Er ist blind für ihre wahre Natur als Automat.
Coppelius (als Coppola) ist an der Erschaffung Olimpias beteiligt, insbesondere an ihren Augen. Er streitet sich gewaltsam mit Spalanzani um ihren Besitz.
Als Automat hat Olimpia keine Ängste.
Als Automat hat Olimpia keine eigenen Wünsche oder Ziele.
Als Automat besitzt Olimpia keinen moralischen Kompass. Ihre 'Existenz' ist rein funktional und ästhetisch.
Ihr 'Dialog' ist extrem begrenzt und stereotyp, bestehend aus knappen Seufzern wie 'Ach – Ach – Ach!' und formelhaften Abschiedsgrüßen wie 'Gute Nacht, mein Lieber!'. Dies unterstreicht ihre mechanische und seelenlose Natur.