Siegmund ist motiviert durch seine Freundschaft zu Nathanael und den Wunsch, ihn vor Schaden zu bewahren. Er versucht, Nathanael zur Vernunft zu bringen und ihn vor den Gefahren seiner Obsession zu warnen.
Er scheint die Gefahr zu fürchten, in die Nathanael sich begibt, insbesondere durch seine Verliebtheit in Olimpia, die er als unnatürlich und bedrohlich empfindet.
Sein primäres Verlangen ist es, Nathanael zu helfen und ihn vor den negativen Konsequenzen seiner Handlungen und Wahrnehmungen zu schützen.
Siegmunds moralischer Kompass ist stark auf Vernunft, Realitätssinn und Freundschaft ausgerichtet. Er handelt aus Sorge um das Wohlergehen seines Freundes und versucht, ihn auf den Boden der Tatsachen zurückzuholen.
Sein Dialog ist direkt, besorgt und von einer gewissen Dringlichkeit geprägt, wenn er versucht, Nathanael zur Vernunft zu bringen. Er stellt Fragen, die Nathanaels Wahrnehmung herausfordern.