TalePal Chapter Analysis
Book: Das Bildnis des Dorian Gray

Chapter 19: Neunzehntes Kapitel

Ein Abend, mehrere Stunden
3,628
words
2
Characters
4
Themes

Chapter Summary

Das Kapitel zeigt Dorian Gray in einem Gespräch mit Lord Henry, in dem er über seine guten Taten, seine innere Veränderung und seine Gedanken über Moral, Tod und Kunst reflektiert. Es wird über Basil, die Kunst und das Leben gesprochen, wobei Dorian seine Absicht betont, sich zu bessern, und Lord Henry seine zynische Sicht auf das Leben darlegt. Das Kapitel endet mit Dorians Entscheidung, früh ins Bett zu gehen, und einem letzten Gespräch zwischen den beiden Freunden.

Sequence of Events

Event 1
beginning
Dorian und Lord Henry führen ein Gespräch über Moral, Kunst und Tod.
«»Es hat gar keinen Sinn, mir zu erzählen, daß du gut werden willst!«»
Event 2
frühe
Dorian erzählt von seiner guten Tat, jemand verschont zu haben.
«»Ich kann dir's ja erzählen, Harry. Es ist eine Geschichte, die ich einem anderen nicht erzählen könnte.«»
Event 3
mittlere
Gespräch über Basil, Kunst und das Verschwinden des Künstlers.
«»Was glaubst du, daß Basil zugestoßen sei?«»
Event 4
späte
Dorian fragt Lord Henry, ob Basil ermordet wurde.
«»Glaubst du also, daß ein Mensch, der einmal einen Mord begangen hat, imstande wäre, das gleiche Verbrechen zu wiederholen?«»
Event 5
end
Abschluss des Gesprächs, Dorian entscheidet, früh ins Bett zu gehen.
«»Ich gehe nicht mehr in den Klub. Es ist fast elf, und ich will früh zu Bett gehen.«»

Settings & Locations

Primary Location

Dorians Haus, wahrscheinlich sein Schlafzimmer oder Wohnzimmer

Secondary Locations

Musikzimmer, Klub

Atmosphere

Nachdenklich, introspektiv, leicht melancholisch

Environmental Details

Gespräch in einem eleganten Raum, Klavier, Kaffee, Musik

Themes & Connections

Moral und SündeVeränderung und SelbstbetrugTod und UnsterblichkeitKunst und Leben

Foreshadowing

Hinweise auf innere Konflikte und mögliche weitere dunkle Entwicklungen bei Dorian.

Chapter Content

Neunzehntes Kapitel

Neunzehntes Kapitel

»Es hat gar keinen Sinn, mir zu erzählen, daß du gut werden willst!« rief Lord Henry und tauchte seine weißen Finger in eine rote, mit Rosenwasser gefüllte Kupferschale. »Du bist vollkommen. Bitte ändere dich nicht.«

Dorian Gray schüttelte den Kopf. »Nein, Harry, ich habe zuviel gräßliche Dinge getan in meinem Leben. Ich will keine mehr tun. Ich habe gestern mit meinen guten Taten den Anfang gemacht.«

»Wo warst du gestern?«

»Auf dem Lande, Harry. Ich war…

»…