Das Kapitel beschreibt Dorans innere Qualen, seine Selbstreflexionen über Jugend, Schönheit und Sünde, sowie seine verzweifelte Versuche, sein Leben zu reinigen. Es endet mit einem Mord, den er begeht, und der Entdeckung seines toten Körpers im Haus.
Dorans Haus, sein Atelier und die Bibliothek
Das Haus, die Treppe, das verschlossene Zimmer
Düster, angespannt, von Verzweiflung und Schuld geprägt
Der Spiegel, das Bildnis, das Messer, die dunkle Nacht
Hinweis auf die endgültige Zerstörung des Bildnisses und Dorans moralischen Fall
# Zwanzigstes Kapitel Zwanzigstes Kapitel Es war eine wundervolle Nacht, so warm, daß er seinen Mantel über den Arm hing und nicht einmal das seidene Halstuch umlegte. Als er nach Hause schlenderte, seine Zigarette rauchend, gingen zwei Herren in Gesellschaftstoilette an ihm vorbei. Er hörte, wie der eine dem anderen zuflüsterte: »Das ist Dorian Gray.« Er erinnerte sich, wie schmeichelhaft es ihm früher gewesen war, wenn man auf ihn zeigte oder ihn anstarrte oder über ihn sprach. Jet...