TalePal Chapter Analysis
Book: Das Bildnis des Dorian Gray

Chapter 12: Zwölftes Kapitel

Ungefähr eine halbe Stunde
2,789
words
2
Characters
4
Themes

Chapter Summary

Das Kapitel beschreibt ein nächtliches Treffen zwischen Dorian Gray und Basil Hallward. Hallward sucht Dorian vor seiner Abreise nach Paris auf, um mit ihm zu sprechen. Es entsteht ein intensives Gespräch über Gerüchte, den Ruf und die moralische Integrität Dorains. Hallward äußert seine Besorgnis über die schlechten Gerüchte und den moralischen Verfall in Londons Gesellschaft, während Dorian mit Verachtung und Gleichgültigkeit reagiert. Das Gespräch endet mit einer dramatischen Andeutung, dass Dorian seine Seele zeigen wird, was auf eine tiefere dunkle Thematik hinweist.

Sequence of Events

Event 1
beginning
Hallward trifft Dorian in der Nacht vor seiner Abreise nach Paris
«Es war am neunten November, am Vorabend seines achtunddreißigsten Geburtstages»
Event 2
early
Hallward sucht Dorian auf, um mit ihm zu sprechen
«Ich habe seit neun Uhr in deiner Bibliothek auf dich gewartet»
Event 3
middle
Das Gespräch dreht sich um Gerüchte und Dorains Ruf
«Du darfst doch nicht die Leute von dir reden lassen, wie von einem gesunkenen und abscheulich lasterhaften Menschen»
Event 4
late
Dorian kündigt an, seine Seele zu zeigen
«Du hast genug über Verderbnis geschwatzt. Jetzt sollst du sie von Angesicht zu Angesicht sehen»

Settings & Locations

Primary Location

Dorians Haus in London, wahrscheinlich in Mayfair

Secondary Locations

Lord Henrys Wohnung, Grosvenor Square, South Audley Street, Bibliothek

Atmosphere

Düstere, angespannt und geheimnisvoll, mit einer bedrohlichen Stimmung

Environmental Details

Nebel, schwere Pelze, Nacht, Kerzenlicht, Kaminfeuer, Nebel kämpft mit Lampenlicht

Themes & Connections

Verfall der MoralDunkle GeheimnisseGesellschaftskritikSelbsterkenntnis

Foreshadowing

Hinweis auf eine dunkle Enthüllung seiner Seele, was auf zukünftige dunkle Ereignisse hindeutet

Chapter Content

Zwölftes Kapitel

Zwölftes Kapitel

Es war am neunten November, am Vorabend seines achtunddreißigsten Geburtstages, wie er sich später oftmals erinnerte.

Er ging gegen elf Uhr aus Lord Henrys Wohnung, bei dem er gegessen hatte, nach Hause und war in einen schweren Pelz gehüllt, da die Nacht kalt und neblig war. An der Ecke von Grosvenor Square und South Audley Street ging im Nebel ein Mann sehr eilig an ihm vorbei, der den Kragen seines grauen Ulsters hochgeschlagen hatte. Er trug eine…

Aber…

»Dor…