Das Kapitel beschreibt Dorians nächtliche Fahrt durch eine düstere, regnerische Stadt, seine inneren Konflikte, seine Gedanken an Sühne und Vergessen sowie eine dramatische Begegnung mit James Vane, der ihn für den Tod seiner Schwester Sibyl Vane verantwortlich macht. Es endet mit einer Verwechslung, die beinahe zu einem Mord führt, doch die Wahrheit wird aufgedeckt, und Dorian entkommt knapp dem Tod.
Zeigt seine innere Zerrissenheit, seine Abhängigkeit vom Opium und seine Bereitschaft, sich selbst zu zerstören, während er gleichzeitig versucht, sich vor den Konsequenzen seiner Taten zu schützen.
Zum Profil →Zeigt seine obsessive Rache, seine Verwirrung und schließlich seine falsche Annahme, die fast zu einem Mord führt, aber durch die Wahrheit entlarvt wird.
Zum Profil →Zeigt seine Resignation und seine Abhängigkeit vom Alkohol und Opium, wirkt als Spiegelbild von Dorans dunkler Welt.
Symbolisiert die dunkle, verkommene Seite der Gesellschaft, die Dorans Welt widerspiegelt.
Stadt, Straßen und Kai bei Nacht
Verlassenes Haus am Kai, Opiumlokal, Straßen mit Ziegeleien
Düster, unheimlich, bedrohlich, angespannt
Regen, Nebel, flackernde Laternen, dunkle Gassen, verfallene Lokale
Hinweise auf mögliche Racheakte und Dorans dunkle Vergangenheit, die ihn einholen könnten.
# Sechzehntes Kapitel Sechzehntes Kapitel Ein kalter Regen begann zu fallen und die flackernden Laternen sahen in dem herabsickernden Nebel geisterhaft aus. Die Schenken wurden eben geschlossen, und Männer und Frauen drängten sich in schattenhaften Gruppen vor den Türen. Aus einigen Wirtschaften scholl ein gräßliches Lachen. In anderen lärmten und grölten Betrunkene. In die Droschke zurückgelehnt, den Hut tief in die Stirn gezogen, blickte Dorian Gray mit gleichgültigen Augen auf d...