Das Kapitel beschreibt den Morgen nach einer schrecklichen Nacht, in der Dorian Gray mit den Folgen seiner Taten konfrontiert wird. Er erwacht friedlich, doch die Erinnerung an die vergangenen Ereignisse, insbesondere an den Tod von Basil Hallward, kehrt mit Grauen zurück. Dorian versucht, den Schmerz und die Schuld zu verdrängen, während er sich auf den Tag vorbereitet, Briefe schreibt und sich mit Skizzen und Literatur ablenkt. Die Spannung steigt, als er Alan Campbell kontaktiert, um ein tödliches Experiment durchzuführen, um seine Geheimnisse zu bewahren. Das Kapitel endet mit der dramatischen Szene, in der Campbell vor die unmögliche Wahl gestellt wird, Dorians Anweisungen zu befolgen, um einen Mord zu vertuschen, was ihn in tiefes moralisches Dilemma stürzt.
Zeigt seine moralische Zerrissenheit und den Konflikt zwischen Freundschaft und Gewissen.
Dorians Haus, wahrscheinlich in London
Das Arbeitszimmer mit Chemikalien, das Laboratorium
Angespannte, düstere Stimmung, durch die Erinnerung an Gewalt und Tod geprägt
Der Morgen ist sonnig und heiter, im Kontrast zu den dunklen Ereignissen
Hinweise auf die bevorstehende moralische Katastrophe durch das Experiment mit Campbell.
# Vierzehntes Kapitel Vierzehntes Kapitel Am nächsten Morgen um neun Uhr kam sein Diener mit einer Tasse Schokolade auf einem Servierbrett herein und öffnete die Fensterläden. Dorian lag auf der rechten Seite, eine Hand unter seiner Wange und schlief ganz friedlich. Er sah aus wie ein Knabe, der beim Spiel oder Lernen müde geworden ist. Der Mann mußte ihn zweimal an der Schulter berühren, bevor er aufwachte, und als er die Augen öffnete, huschte ein leichtes Lächeln über seine Lip...